Gemeinsam für weniger Emissionen​

Da der größte Teil unserer Emissionen in der Lieferkette entsteht, ist die Zusammenarbeit mit unseren Partnern entscheidend für die Erreichung unserer Klimaziele.​

Unser Ansatz:​

  • Supplier Code of Conduct: Unsere Lieferanten verpflichten sich zur Einhaltung von Umweltstandards und zur Offenlegung ihrer Emissionsdaten.​
  • Klimadialog: Regelmäßiger Austausch mit Schlüssellieferanten (Druckereien, Papierlieferanten) zu Reduktionsmaßnahmen.​
  • Auswahlkriterien: Bei der Vergabe neuer Aufträge fließen Nachhaltigkeitskriterien (Zertifizierungen, Ökostrom, Emissionsdaten) in die Bewertung ein.​
  • Monitoring: Jährliche Abfrage der Emissionsdaten unserer Top-Lieferanten und Integration in unsere Scope-3-Bilanz.​
  •  Ziel: Bis 2030 sollen 90% unserer Schlüssellieferanten eigene Klimaziele veröffentlicht haben.​

Emissionen in unserer Wertschöpfungskette​

Der größte Teil unseres CO₂-Fußabdrucks entsteht nicht an unseren eigenen Standorten, sondern in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3). Als Printmedienverlag sind insbesondere die Papierherstellung, der Druck bei externen Druckereien und die Distribution unserer Produkte die wesentlichen Emissionstreiber.​

​Wir erfassen unsere Scope-3-Emissionen systematisch über die Plattform Cozero und nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol). Die Daten werden jährlich aktualisiert und veröffentlicht.

Unsere Scope-3-Emissionen im Überblick (Stand 2025, inkl. Anlieferung an IMS):​

GHG-Kategorie​

GHG-Kategorie​

t CO₂e​

Kat. 1 – Eingekaufte Güter & Dienstleistungen (Papier, Druckfarben, IT)​

16.318​

87 %

Kat. 4 – Vorgelagerter Transport (Papieranlieferung)​

2.027​

11 %

Kat. 5 – Abfall (Papierabfälle, Büroabfall)​

4,09

2 %

Unsere Scope-3-Reduktionsziele​

Druckerei
Credit: stockphoto/industryview

Im Einklang mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz und den nationalen Klimazielen (Treibhausgasneutralität bis 2045) haben wir uns folgende Scope-3-Reduktionsziele gesetzt:​

Das Geschäftsjahr 2025 wurde als Basisjahr für unsere Treibhausgasbilanz festgelegt. Es bildet die erstmalige vollständige und systematische Erfassung unserer direkten und indirekten Emissionen gemäß den Grundsätzen des Greenhouse Gas Protocol ab. Dazu zählen insbesondere die als wesentlich bewerteten Scope-3-Emissionen entlang unserer vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.​

Auf Grundlage dieser Basisbilanz verfolgen wir das Ziel, die relevanten Scope-3-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2025 schrittweise und dauerhaft zu reduzieren. Für die Umsetzung wurde ein zeitlich gestaffelter Reduktionspfad definiert:​

  • Kurzfristig: Reduktion der Scope-3-Emissionen um mindestens 5 % bis 2028,​
  • Mittelfristig: Reduktion um mindestens 15 % bis 2030,​
  • Langfristig: Reduktion um mindestens 40 % bis 2040.​

 

Die Zielwerte beziehen sich auf die absoluten Emissionen der im jeweiligen Berichtsjahr als wesentlich eingestuften Scope-3-Kategorien und werden in Tonnen CO_2-Äquivalenten (t CO_2e) ausgewiesen. Die Zielsetzung orientiert sich an den nationalen Klimaschutzzielen des Bundes-Klimaschutzgesetzes und unterstützt insbesondere die notwendige kontinuierliche Emissionsminderung bis 2040. 

Maßnahmenplan Scope 3:​

Papier und Rohstoffe​

  • Erhöhung des Recyclingpapier-Anteils auf 60 % bis 2030​
  • Ausschließliche Beschaffung von FSC- oder PEFC-zertifiziertem Frischfaserpapier​
  • Auswahl emissionsärmerer Materialien und Lieferanten​
  • Optimierung der Auflagenhöhen zur Vermeidung von Makulatur​

Druckereien und Produktion​

  • Bevorzugung von Druckereien mit eigenem Klimamanagement und Ökostrom-Bezug​
  • Integration von CO₂-Kriterien in die Druckerei-Auswahl (Supplier Code of Conduct)​
  • Regelmäßige Abfrage der Emissionsdaten von Druckpartnern​
  • Förderung von klimaneutralem Druck (Kompensation als Übergangslösung)​

Distribution und Logistik​

  • Optimierung von Transport- und Logistikprozessen
  • Dialog mit Logistikpartnern zu emissionsarmen Transportlösungen​
  • Verlagerung von Straße auf Schiene, wo möglich​
  • Kontinuierliche Verbesserung der Datenqualität in der Lieferkette

Scope-3-Emissionen

Weiterführende Informationen

Kategorien, Methodik, Datenabdeckung und Verantwortlichkeiten​

Für die erstmalige vollständige Erfassung der für unser Geschäftsmodell als wesentlich bewerteten Scope-3-Emissionen wurde das Geschäftsjahr 2025 als Basisjahr festgelegt. Die Bilanzierung erfolgt nach den Grundsätzen des Greenhouse Gas Protocol Corporate Value Chain (Scope 3) Standard.​

Einbezogene Scope-3-Kategorien​

Im Basisjahr 2025 werden folgende Scope-3-Kategorien bilanziert:​

Kategorie 1 – Eingekaufte Waren und Dienstleistungen: Erfasst werden insbesondere die Emissionen aus dem Einkauf von Papier, Druckmaterialien und Betriebsstoffen. Soweit relevant und belastbar erfassbar, werden weitere wesentliche eingekaufte Waren und Dienstleistungen einbezogen.​

Kategorie 4 – Vorgelagerter Transport und Verteilung: Berücksichtigt werden die Emissionen aus dem Transport und der Verteilung eingekaufter Waren bis zu unseren Standorten beziehungsweise bis zum Beginn unserer betrieblichen Tätigkeit. Dies umfasst insbesondere relevante Transporte von Papier, Druckmaterialien, Betriebsstoffen und weiteren Vorleistungen.​

Kategorie 9 – Nachgelagerter Transport und Verteilung: Erfasst werden die Emissionen aus dem Transport und der Verteilung unserer verkauften Produkte nach Verlassen unserer Standorte bis zum Kunden, soweit diese Emissionen nicht bereits in Scope 1 oder Scope 2 bilanziert werden.​

Die Wesentlichkeit der Kategorien wird regelmäßig überprüft. Weitere Scope-3-Kategorien werden aufgenommen, sobald sie für unser Geschäftsmodell als relevant bewertet werden oder eine verbesserte Datenlage eine belastbare Bilanzierung ermöglicht.​

Berechnungsmethode​

Die Berechnung erfolgt nach einer kombinierten, datenquellenbezogenen Methode. Vorrangig werden lieferanten- und produktspezifische Primärdaten verwendet. Dazu zählen beispielsweise produktspezifische Emissionsdaten, Umweltproduktdeklarationen, Angaben zu Materialmengen, Transportleistungen, Transportentfernungen, Verkehrsträgern sowie Daten zur Behandlung verkaufter Produkte am Lebensende.​

Sofern Primärdaten nicht verfügbar oder nicht ausreichend vergleichbar sind, werden die Aktivitätsdaten mit geeigneten, anerkannten Emissionsfaktoren bewertet.​

Für die einzelnen Kategorien gelten insbesondere folgende Berechnungsgrundlagen:​

Kategorie 1: eingekaufte Mengen in Kilogramm oder Tonnen, produktspezifische Emissionsfaktoren sowie ergänzend ausgaben- oder branchenbasierte Faktoren, wenn keine belastbaren Mengendaten vorliegen;​

Kategorie 4: transportierte Mengen, Transportentfernungen, Verkehrsträger, Auslastungen und – sofern verfügbar – Kraftstoff- oder Energiedaten der Transportdienstleister;​

Kategorie 9: ausgelieferte Produktmengen, Transportentfernungen, Verkehrsträger und Verteilstrukturen bis zum Kunden;​

Kategorie 12: Materialmengen der verkauften Produkte am Lebensende, angenommene Entsorgungs- und Recyclingquoten sowie Emissionsfaktoren für Sortierung, Recycling, energetische Verwertung und sonstige Behandlungsschritte.​

Die Ergebnisse werden in Tonnen CO₂-Äquivalenten (t CO₂e) ausgewiesen.​​

Die Berechnungsmethode wird jährlich auf Aktualität, Vollständigkeit und Vergleichbarkeit geprüft. ​

Emissionsfaktoren werden hinsichtlich Aktualität, geografischer Passung und methodischer Eignung geprüft und bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.​

Datenabdeckung und Datenqualität​

Im Basisjahr 2025 decken die verfügbaren Daten mehr als 80 % der relevanten Beschaffungs- und Transportvolumina ab. Für Kategorie 1 sowie die Transportkategorien 4 und 9 werden vorrangig lieferanten- und dienstleisterbezogene Primärdaten eingesetzt. Für Kategorie 12 wird die Datenqualität schrittweise verbessert, insbesondere durch die Erhebung belastbarer Angaben zu Produktmengen, Entsorgungswegen, Recyclingquoten und regionalen Behandlungssystemen.​

Für verbleibende Datenlücken werden transparente und nachvollziehbar dokumentierte Annahmen sowie geeignete Sekundärdaten verwendet. Die Datenabdeckung, der Anteil an Primär- und Sekundärdaten sowie wesentliche Unsicherheiten werden jährlich überprüft und weiter verbessert.​

Die Bezeichnung „erstmalige vollständige Erfassung“ bezieht sich auf die in diesem Bericht abgegrenzten und als wesentlich bewerteten Kategorien 1, 4, 9 und 12. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche 15 Scope-3-Kategorien des Greenhouse Gas Protocol bilanziert werden.​

Verantwortlichkeiten und Steuerung​

Die Gesamtverantwortung für die Methodik, Konsolidierung und Berichterstattung der Scope-3-Emissionen liegt beim Nachhaltigkeitsmanagement. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Fachbereichen:​

  • Einkauf: Erhebung und Qualität der Daten zu eingekauften Waren und Dienstleistungen, insbesondere zu Papier, Druckmaterialien und Betriebsstoffen; außerdem Einbindung und Weiterentwicklung der Lieferantendaten;​
  • Produktion: Zuordnung und Plausibilisierung der eingesetzten Materialmengen sowie Unterstützung bei der Bewertung produktbezogener Daten;​
  • Logistik: Erfassung und Plausibilisierung der vor- und nachgelagerten Transportdaten, einschließlich Mengen, Entfernungen, Verkehrsträgern und Dienstleisterangaben;​
  • Vertrieb beziehungsweise Auftragsabwicklung: Bereitstellung relevanter Daten zu Auslieferungswegen, Kundenstrukturen und nachgelagerter Distribution;​
  • Nachhaltigkeitsmanagement: Festlegung der Bilanzierungsgrenzen, Auswahl und Prüfung der Emissionsfaktoren, Konsolidierung der Daten, Dokumentation der Annahmen und Erstellung der Scope-3-Bilanz;​
  • Geschäftsleitung: Freigabe der Zielsetzung, regelmäßige Bewertung der Zielerreichung und Entscheidung über erforderliche Korrektur- oder Verbesserungsmaßnahmen.​

Bezug zu den Reduktionszielen​

Die Zielerreichung wird jährlich anhand der absoluten Scope-3-Emissionen in t CO₂e überprüft. Zusätzlich werden geeignete Aktivitätskennzahlen, beispielsweise Emissionen je Tonne eingekauftes Papier, je Produktionseinheit oder je ausgelieferter Produktmenge, beobachtet, um strukturelle Veränderungen und Effizienzfortschritte besser einordnen zu können.​

Wesentliche Änderungen der Bilanzierungsgrenzen, der Organisationsstruktur, der Berechnungsmethodik oder der zugrunde liegenden Datenbasis werden auf ihre Auswirkungen auf das Basisjahr geprüft. Sofern die Vergleichbarkeit wesentlich beeinträchtigt ist, wird das Basisjahr nach einem dokumentierten Verfahren rückwirkend angepasst.​

Holz im Papier: Welcher Teil eines Baums wird dafür verwendet? ​

Fichte 30- 40 m HöheAlter: Ca. 80 Jahre 3 2 1

Spitze (2%)Energieholz = Scheitholz, Hackschnitzel, Pellets

Oberes Drittel (6%)Sog. Schwachholz = Für z.B. Paletten, Papier, Verpackung​ Ebenso: Sägewerksabfälle oder „Durchforstungsholz“ wie schwächere Bäume oder Windbruch​

Stammholz (91%)Verwendung für Möbel/ Außenbereich, Bauwesen​

Fazit

  • Das Stammholz ausgewachsener Bäume wird für Möbel & Hausbau verwendet ​– es ist viel zu wertvoll für die Papier- & Druckindustrie ​
  • Verwendet wird das obere Drittel von Stämmen, max. Durchmesser 6-36 cm. ​Oder sog. Durchforstungs- oder Schwachholz​

Quelle: PNGTree, Bayerische Forstverwaltung Kaufbeuren Die Papierindustrie e. V., Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg

Über 70% Altpapier steckt in der deutschen Papierproduktion​

Über 70% Altpapier steckt in der deutschen Papierproduktion​ Rohstoff-Einsatz: 22.435.231 t/ p.a.​ Distribution 71,6%

Quelle: Die Papierindustrie, Leistungsbericht 2025​

Mineralien & Additive

11,3%

Nicht-faserhaltige Materialien wie Kaolin, ​ Stärke, opt. Aufheller: um Festigkeit, ​ Bedruckbarkeit von Papier zu erzielen

Druckprodukte erzeugen weniger als 1% des CO2-Footprints in D​eutschland

Eine Papierfaser lässt sich bis zu 7x recyceln

Und – wir sind Weltmeister im Papier-Recyceln 

  • Die Abfalltrennung funktioniert bei uns hervorragend: 84 % der grafischen Papiere werden recycelt​.
  • Beim Deinking-Prozess löst sich die mineralölhaltige Druckfarbe durch ein hydrophobes Verfahren von der Papierfaser​.
  • Der entstehende Farbschlamm wird entweder energetisch verwendet oder z.B. in der Baustoffindustrie für Zementproduktion​.
  • Papiere mit UV-Lack und z.T. Laser- und Digitaldruck, lassen sich nicht/ schwer deinken und hinterlassen farbige Partikel​.
Nachhaltigkeit - Umwelt und Klima - Eine Papierfaser lässt sich bis zu 7x recyceln
Credit: stock/NoDerog

19 Mio. Tonnen Papierproduktion: Nur 4 t werden für grafische Zwecke verwendet​

 Quelle: Die Papierindustrie, Leistungsbericht digital 2025​

Unsere Papiere tragen alle das Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft​

medizini

Der Einkauf zertifizierter Papiere unterstützt uns dabei, Nachhaltigkeitsanforderungen systematisch in der Beschaffung zu verankern. Die Zertifikate schaffen nachvollziehbare Standards für die Herkunft und Verarbeitung der Rohstoffe und erleichtern uns die Dokumentation gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Alle Printobjekte sind zumindest PEFC-zertifiziert, "Medizini" sogar "Blauer-Engel"-zertifiziert. ​

FSC (Forest Stewardship Council): Strenger, globaler Standard für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien, ca. 10% des dt. Waldes​

PEFC (Programm for the Endorsement of forest Certification Scheme​): Eingesetzte Holzfasern stammen aus nachhaltig  bewirtschafteten und kontrollierten Quellen, ca. 2/3 des dt. Waldes ​

Blauer Engel: esonders umweltverträgliche Papiere, z.B. Recyclingpapiere mit anspruchsvollen Anforderungen an Ressourcen und Schadstofffreiheit​

Unser Vorzeigeprojekt Medizini: ​

  • Umstellung mit Ausgabe 6/2022 auf „Blauer Engel“-Zertifizierung​
  • Druck auf 100 % Altpapier​
Zertifikate

Nachhaltigkeit im Verlag, dranbleiben und mitmachen​

Energie & Umwelt

Strom & EDV

  • elektronische Geräte AUS bei längerer Inaktivität (Drucker, Rechner, Bildschirm) -> kein Standby!​
  • abschaltbare Steckerleisten​
  • keine aufwändigen Bildschirmschoner​
  • Programme schließen, wenn sie nicht verwendet werden​
  • Kaffeemaschinen bleiben teilweise AUS​
  • Licht AUS bei Verlassen eines Raumes​

Mobilität

  • Fahrten vermeiden durch Homeoffice​
  • Bus & Bahn oder Rad​
  • Fahrgemeinschaften​
  • Elektro-Mobilität nutzen​
  • Treppe statt Aufzug​

Abfall

  • Nur wirklich notwendige Ausdrucke „think before you print“​
  • Verwendung von Fehldrucken als Schmierpapier​
  • Richtige Mülltrennung beachten​

Heizen, Kühlen & Lüften

  • Richtwert von 20°C im Winter!​
  • Klimageräte aus bzw. Heizung runter, insbesondere bei längerer Abwesenheit und abends​
  • regelmäßig kurz, aber intensiv lüften (Stoßlüften), keine gekippten Fenster​
  • Tür zu, damit die Wärme im Büro bleibt​
  • Heizkörper frei halten​
  • Kleidung anpassen/Zwiebeltaktik ​

Klicken Sie auf die Begriffe, um weitere Details zu erhalten.


Die Infografik bündelt unsere bekannten Maßnahmen zum bewussten Energieeinsatz und zeigt: Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten.​

Energieeffizienz an unseren Standorten​

Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Energieverbrauch unserer Gebäude zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen.​

Unsere Maßnahmen:​

  • Bezug von 100 % Ökostrom an allen Standorten seit 2014​
  • LED-Beleuchtung in ca. 50 % der Büroflächen und 90 % der Nutzflächen​
  • Intelligente Gebäudesteuerung (Heizung, Lüftung, Beleuchtung)​
  • Einbau von PV-Anlagen und komplette Nutzung des selbst erzeugten Stroms​
  • Langfristig ist die Umstellung der Heizungssysteme auf erneuerbare Energien (Fernwärme) geplant​.
  • Regelmäßige Energieaudits nach DIN EN 16247 ​

Energieverbrauch im Überblick (Stand 2025)

Kennzahl

Wert

Gesamtstromverbrauch

938 MWh​

Anteil Ökostrom​

100 %​

Wärmeverbrauch (Heizung)​

1.235 MWh​

Energieintensität (kWh/m² Bürofläche)​

340 kWh/m² 

Energieintensität (kWh/mNutzfläche)​

126 kWh/m²​

Photovoltaikanlagen

2025 hatten wir 2 PV Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 80kWp installiert.​

Unser BHKW in Haus 6 hat eine Leistung von 20kW.​

​Stromverbrauch Verlagsgebäude in Baierbrunn: 855,495 MWh​
Selbst erzeugter Strom: 107,049 MWh (PV-Anlagen 54,354 MWh +  BHKW 52,695 MWh)​

  • ​12,5 % des Verbrauchs wird über selbst erzeugten Strom gedeckt (6,35 % PV und 6,16 % BHKW)​
  • CO2-Vermeidung in Höhe von 37,47 Tonnen​

Die CO2-Einsparung entspricht etwa dem Ausstoß von 35 Inlandsflügen innerhalb Europas (Hin- und Rückflug mit je ca. 1 Tonne Ausstoß)

WuB Haus 3

Photovoltaikanlagen

Größe

30kWp

Inbetriebnahme

17.11.2023

Erzeugte Leistung 2024

26,528 MWh

Erzeugte Leistung 2025

27,513 MWh​

Größe

50kWp

Inbetriebnahme

04.11.2024​

Erzeugte Leistung 2024

1,539 MWh​

Erzeugte Leistung 2025

26,841 MWh

Größe

30kWp

Inbetriebnahme

24.04.2026​

Umweltmanagement im Betrieb

Neben Klimaschutz und Energieeffizienz setzen wir auf ein ganzheitliches Umweltmanagement an unseren Standorten:​

Bienen
Credit WuB/Zettler

Abfallmanagement​

  • Konsequente Mülltrennung an allen Standorten​
  • Vermeidung von Einwegplastik in Küchen und Meetingräumen​
  • Digitalisierung interner Prozesse zur Papierreduktion​
  • Makulatur-Minimierung in der Druckproduktion​

Wasser

Wir verwenden das Leitungswasser auch mittels Wassersprudelanlagen als Trinkwasser in allen Teeküchen. Wir achten auf wassersparende Armaturen und sensorgesteuerte Gartenbewässerung und dokumentieren unseren Verbrauch: ca. 7.500 m³ pro Jahr.

Biodiversität

An unserem Standort in Baierbrunn betreiben wir ein Bienenhaus mit bis zu 12 Bienenstöcken als aktiven Beitrag zur lokalen Biodiversität. Darüber hinaus achten wir auf naturnahe Gestaltung der Gartenanlagen und verwenden ausschließlich biologische und bienenfreundliche Produkte in der Gartenbewirtschaftung.

Green IT​

  • Nutzung energieeffizienter Hardware und Server​
  • Konsolidierung von Rechenzentrumskapazitäten​
  • Bevorzugung von Cloud-Anbietern mit Ökostrom-Betrieb​
  • Verlängerung der Nutzungsdauer von IT-Geräten und fachgerechtes Recycling​