Die Experten Prof. Dr. Ulrich Hegerl und Sarah Sommerlad beantworten auf Social Media häufige Fragen / Gemeinsame Kampagne von Senioren Ratgeber, Diabetes Ratgeber und Baby und Familie vom 19. bis 23. November

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#nichteinfachtraurig: Start der Social-Media-Themenwoche Depression

16. November 2018. Viele Menschen fühlen sich besonders im November niedergeschlagen und bedrückt. Doch liegt diesem Empfinden eine Depression zugrunde? "Eher nicht", so Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. "Eine Depression im medizinischen Sinn muss deutlich unterschieden werden von depressiven Verstimmungen, die jeder kennt und die zum Leben dazugehören. Um von einer echten Depression sprechen zu können, müssen mehrere Krankheitszeichen über mindestens zwei Wochen vorliegen. Dazu zählen eine gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit, die Neigung zu Schuldgefühlen, hartnäckige Schlaf- und Appetitstörungen und das Gefühl der Ausweglosigkeit." Im Rahmen der Kampagne "#nichteinfachtraurig" widmen sich die Magazine Senioren Ratgeber, Diabetes Ratgeber und Baby und Familie auf ihren Social-Media-Kanälen ab dem 19. November eine Woche lang dem Thema Depression. Ziel der Kampagne ist es, über die Erkrankung mit ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und Aspekten aufzuklären sowie Betroffenen und ihren Angehörigen zu zeigen, dass sie damit nicht alleine sind.

Fans und Follower konnten Anfang Oktober Fragen zum Thema an die Magazine richten.
Neben Prof. Dr. Hegerl, der die Fragen aus den Communities des Senioren Ratgebers und des Diabetes Ratgebers beantwortet, widmet sich die Psychologin Sarah Sommerlad vom Universitätsklinikum Frankfurt dem Thema Wochenbettdepression. "Auf Windelpackungen und in Zeitschriften werden nur glückliche Familien gezeigt. Die Schattenseiten und Schwierigkeiten des Mutterseins werden verschwiegen. Umso wichtiger ist es, darauf hinzuweisen, dass die Krankheitshäufigkeit bei 10 bis 15 Prozent liegt", sagt die Expertin. Prof. Dr. Hegerl ist es ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass Depressionen gut behandelbar sind. "Durch eine rechtzeitige Therapie kann die Krankheitsphase zum Abklingen gebracht und das Risiko des Wiederauftretens um etwa 70 Prozent reduziert werden", so Hegerl. Außerdem stellt er heraus, dass Diabetes und Depression häufiger als vermutet gemeinsam auftreten: "Weil die Depression Stresshormone nach oben treibt, kann z.B. die Wirkung des Insulins be-einträchtigt werden. In einer depressiven Episode bewegt man sich weniger und ernährt sich schlecht."

Auf insgesamt 20 Fragen gehen die Experten im Zeitraum vom 19. bis zum 23. November ein. Die Videos und weitere wertvolle Informationen werden in den Facebook-, Youtube- und Instagram-Kanälen von Senioren Ratgeber, Diabetes Ratgeber, Baby und Familie sowie dem Instagram-Kanal @nicht_einfach_traurig veröffentlicht und sind zusätzlich gesammelt auf www.nichteinfachtraurig.de abrufbar.

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