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Prüfen - Rufen - Drücken: So kann man Leben retten

Die Apotheken Umschau zeigte gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Erste Hilfe e.V. auf der Hamburger "Altonale", wie man seine Angst vor Reanimations-Maßnahmen überwinden kann

Erste Hilfe-Aktion Hamburg

Aktionsstand von Apotheken Umschau und Deutscher Gesellschaft für Erste Hilfe e.V.: Hier konnten die „Altonale“-Besucher in Hamburg lebensrettende Maßnahmen und den Einsatz eines Defibrillators üben



Der Fall eines Neunjährigen aus Hessen, der seinen zweijährigen Bruder bewusstlos im Pool fand und dank telefonischer Wiederbelebungs-Anleitung der zuständigen Leitstelle zum Lebensretter wurde, bewegte 2016 die Menschen. Lebensretter mit neun, das ist möglich, wenn man weiß, was im Notfall zu tun ist, und die weit-verbreitete Scheu vor Erste-Hilfe-Maßnahmen überwindet.

Genau diesen Ansatz verfolgt das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau mit seiner großen Juli-Titelgeschichte "Erste Hilfe" (Juli A/2017) und einer zweitägigen Aktion auf dem Hamburger Kulturfest "Altonale", das vom 1. bis 2. Juli stattfand: Lebensrettende Maßnahmen wie die Herzdruckmassage und der Einsatz eines Defibrillators wurden hier gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Erste Hilfe (DGEH) e.V. anschaulich vorgeführt, alle Interessierten konnten kostenfrei üben.

Denn dieses Üben tut not: Laut einer aktuellen GfK-Umfrage für die Apotheken Umschau sagen rund 66 Prozent der Deutschen, dass sie im Ernstfall Erste Hilfe leisten könnten. Eine Reanimation traut sich jedoch nicht einmal jeder Zweite zu. Mehr wären es aber unter fachkundiger Anleitung durch Ärzte oder Sanitäter. Leider wissen sehr viele noch nicht, dass es eine telefonische Anleitung zur Reanimation durch die Notruf-Leitstellen bereits gibt. Hierbei wird Schritt für Schritt erklärt, wie man z.B. eine Herzdruckmassage durchführt.

"Diese lebensrettenden Informationen möchten wir breitenwirksam weitergeben", so Wort & Bild Verlag-Geschäftsführer Andreas Arntzen. "Zum einen mit der Apotheken Umschau in den Apotheken vor Ort als den zentralen Anlaufstellen für alle Gesundheitsfragen, zum anderen mit Aktionen wie z.B. auf dem Hamburger Kulturfest, niedrigschwellig und praxistauglich."