Grafik-Abteilung des Wort&Bild Verlags Mann telefoniert Grafik-Abteilung des Wort&Bild Verlags
Besprechung
 
 
 

Erfahrungsberichte unserer Auszubildenden

Möchten Sie wissen, welche Erfahrungen ehemalige Auszubildende beim Wort & Bild Verlag gesammelt haben? Dann bekommen Sie hier durch die selbst verfassten Erfahrungsberichte einen Einblick.

Annika Lutz

Annika Lutz, Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print

Medienkauffrau Digital und Print, ja, den richtigen Ausbildungsberuf hatte ich schon mal gefunden, nur in welchem Verlag möchte ich lernen? Nicht zu klein sollte er sein, nette Kollegen und Printmedien mit Qualität im Angebot haben. Die Freude war deshalb groß, als die Zusage vom Wort & Bild Verlag kam und schneller als gedacht, war der erste Arbeitstag meiner Ausbildung gekommen:

Los ging es im Vertrieb. Apotheken deutschlandweit wollen die Apotheken Umschau, den Diabetes Ratgeber, das Kinderpostermagazin medizini, und und und…. Bei so vielen Kunden gibt es immer viele Anfragen zu beantworten. Der zweite Schwerpunktbereich der Ausbildung war die Anzeigenabteilung. Ich lernte beispielsweise, wie man einen Kundentermin vor- und nachbereitet, was Mediadaten sind und wie man die Anzeigenplatzierung im Heft überprüft.   

Aber in einem Verlag gibt es ja noch viel mehr zu tun! Ich durfte die Entstehung eines TV-Spots für die Apotheken Umschau begleiten und zuhören, wie der Schauspieler Sky Du Mont die Themen der nächsten Ausgabe einspricht. In der Redaktion konnte ich für die Rubrik "Kleine Helden" recherchieren, meinen ausgewählten "Helden" interviewen und meinen geschriebenen Beitrag ein paar Wochen später in der Apotheken Umschau bewundern. Im Marketing bekam ich am laufenden Band die unterschiedlichsten Aufgaben: Neue Giveaways für Kunden entwickeln, ein Quiz für die Pharmamesse in Österreich ausdenken, Ideen für einen neuen Messestand sammeln -  hier war Kreativität gefragt!

Zwischendurch ging es zur Berufsschule nach München. In vier Schulblöcken pro Jahr erhält man einen Rundumblick über die komplette Verlagstheorie. Von Papiergewichtsberechnungen und Typographie über Rechnungswesen-Formeln bis hin zur Volkswirtschaftslehre. Neben den zahlreichen Unterrichtsthemen bietet sich hier natürlich auch die Gelegenheit, sich mit anderen Azubis aus Buch- oder Zeitungsverlagen auszutauschen.

Zurück bei Wort & Bild durfte ich in der Grafikabteilung mal eine ganz andere Seite des Verlages kennenlernen – die Mediengestaltung. Eine kleine Einführung in Bildbearbeitungs- und Layoutprogramm und schon durfte ich Zeichnungen für medizini bearbeiten und anschließend daraus eine Seite für das Kinderpostermagazin zusammenbauen. Einige Wochen später das Kontrastprogramm: Buchhaltung und Controlling. Rechnungen, jede Menge Excel-Tabellen, wer jetzt mit seinem Schulwissen glänzen möchte, stellt schnell fest: Die Praxis ist ja ganz anders! Gut, dass es  hier viele nette Kolleginnen gibt, die mir in den Wochen vor den Abschlussprüfungen zur Seite standen und bis zum Schluss jede noch so kleinste Frage beantworteten.

Schnell waren sie um, die zwei Ausbildungsjahre im schönen Baierbrunn. In allen 15 Verlagsstationen wurde ich von freundlichen Kollegen empfangen, die mir mit Begeisterung ihre tägliche Arbeit zeigten und mich nie an Kopierer oder Kaffeemaschine "abstellten". - Besser kann eine Ausbildung kaum sein.

Frau Barbara Uitz

Barbara Uitz, Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print

Eine Ausbildung zur Medienkauffrau? Als ich von der Berufsbezeichnung Medienkauffrau zum ersten Mal erfuhr, wurden meine Neugier und Aufmerksamkeit geweckt. Doch was machen Medienkaufleute eigentlich? Medienkaufleute in Digital und Print arbeiten hauptsächlich im Vertrieb und im Marketing von Verlagen und Medienhäusern. Sie planen, steuern und kontrollieren die Herstellung von Medienprodukten.

In den ersten vier Monaten meiner Ausbildung wurde ich in den umfangreichen und anspruchsvollen Vertrieb des Wort & Bild Verlags eingearbeitet. Im Rahmen dieser Abteilung durfte ich nach nur drei Wochen auf der größten Apotheker-Fachmesse Europas, der "Expopharm", in Düsseldorf mitwirken. Auch den Besuch der Druckerei in Nürnberg fand ich sehr interessant. Dort lernte ich wichtige Details über die verschiedenen Druckverfahren kennen.

Spannend war meine Tätigkeit in der Grafikabteilung des Wort & Bild Verlags. Dort sammelte ich erste Erfahrungen mit dem Fotobearbeitungsprogramm "Photoshop", dem Layout und dem Satzprogramm "InDesign". Besonders beeindruckte mich, wie aus einzelnen Bildern und Texten die Apotheken Umschau sowie die Spezialtitel Senioren Ratgeber, Diabetes Ratgeber, Baby und Familie und das Kinderpostermagazin medizini enstehen. Eine der nächsten Stationen war die Online-Redaktion, für die ich eigene Quizrätsel entwerfen durfte, die auf www.apothekenumschau.de veröffentlicht wurden. Darüber hinaus begleitete ich in meiner Ausbildungszeit in der Bildredaktion einmal einen ganzen Tag ein Fotoshooting für den Diabetes Ratgeber.

Neben den bereits erwähnten Abteilungen war ich auch in folgenden Bereichen tätig: Finanz- und Rechnungswesen, Anzeigenabteilung und Werbung, Marktforschung und Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit und in der Rechtsabteilung.

Über meine praktische Ausbildung im Wort & Bild Verlag hinaus, besuchte ich im Blockunterricht die Berufsschule für Medienberufe in München. Die hochmoderne Schule ermöglicht einen umfangreichen und multimedialen Unterricht. Neben den regulären Unterrichtsstunden finden Kurse, wie zum Beispiel "Projektmanagement" oder "Digitale Bildgestaltung" statt.

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Wort & Bild Verlags haben mir den Berufseinstieg sehr leicht gemacht. Ich wurde in allen Abteilungen kompetent eingearbeitet und bestens betreut. Im Anschluss an meine Ausbildung wurde ich im Rahmen einer Festanstellung übernommen. Ab September werde ich mich, neben meiner Tätigkeit im Vertrieb des Medienhauses, zur Medienfachwirtin weiterbilden.

Herr Felix Schneider

Felix Schneider, Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print

"Wort & Bild Verlag", diese Antwort auf die Frage meines Berufsschullehrers, in welchem Betrieb ich meine Ausbildung zum Mediengestalter mache, führte zu ratlosen Gesichtern in der Klasse. Auch die Ortsangabe "Das ist in Baierbrunn" führte zu keiner Verbesserung. Als ich jedoch hinzufügte, dass hier die Apotheken Umschau, Deutschlands meistgelesenes Gesundheitsmagazin entsteht, konnte ich Erstaunen auf den Gesichtern meiner Mitschüler und dem Lehrer erkennen.

Doch hinter dem Wort & Bild Verlag steckt viel mehr als die reine Produktion der Apotheken Umschau. Durch die Verlagsstruktur bietet sich die seltene Möglichkeit, alle Facetten des Berufs des Mediengestalters aus erster Hand zu lernen. Angefangen mit der technischen Ausbildung in der Herstellung kann man sein kreatives Potential in der Bildbearbeitung, im Heft-Layout und in der Werbeabteilung voll ausschöpfen.

Während der gesamten Ausbildung wird man bei Wort & Bild gezielt in die aktive Produktion eingebunden. Dabei wird man nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern von sehr engagierten Ausbildern und Kollegen unterstützt, die einem, auch wenn es mal nicht um die Arbeit geht, mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. Über die eigentlichen Ausbildungsinhalte hinaus besteht außerdem die Möglichkeit, Einblicke in andere Abteilungen zu gewinnen und sich in internen Kursen (z.B. Zeichenkurs) oder bei externen Fachvorträgen zusätzliches Wissen anzueignen.

Natürlich gilt auch im Wort & Bild Verlag "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Dennoch wird man als Auszubildender vom ersten Tag an als ebenbürtiger Kollege angesehen und nicht als Laufbursche oder Barista eingesetzt. Nach meiner Ausbildung wurde ich vom Wort & Bild Verlag übernommen und bekam so die Chance, sofort ins Berufsleben zu starten.

Frau Pia Wi├čkirchen

Pia Wißkirchen, Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print

Während meiner zweieinhalbjährigen Ausbildung durfte ich jede Abteilung des Verlags kennen lernen und aktiv mitarbeiten. Neben der Arbeit im Verlag hatte ich im Blockunterricht Berufsschule. Die neue und moderne Berufsschule für Medienberufe München in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums gab mir die Möglichkeit, neben dem Pflichtunterricht auch Zusatzkurse zu wählen, die mein Wissen rund um die Medienwelt erweitert haben. Zu dieser dualen Ausbildung habe ich mich entschieden, weil ich einen zukunftsorientierten Beruf in der Medienbranche ergreifen wollte.

Die erste Zeit meiner Ausbildung war ich im Vertrieb. Danach lernte ich das Anzeigengeschäft im Verlag sowie die Marketingabteilung kennen, durfte eigene Ideen und Vorschläge zu Marketingkonzepten entwickeln. Sehr gut gefiel mir auch die Öffentlichkeitsarbeit, hier wirkte ich bei der Planung und Umsetzung einer Veranstaltung mit. Während meiner Zeit in der Redaktion recherchierte ich viel, schrieb Kurzmeldungen für die Apotheken Umschau und für die Online-Abteilung einen kompletten Artikel, zu dem ich auch die Bilder auswählen durfte. Spannend war es auch, bei einem Fotoshooting der Bildredaktion zu sehen, wie professionelle Bilder gemacht werden. Weitere Stationen waren die Abteilungen Werbung, Marktforschung, Herstellung, Grafik, Buchhaltung, Personalverwaltung und Recht. Von allen Kollegen wurde ich immer kompetent eingearbeitet und bestens betreut und konnte abwechslungsreiche Arbeit erledigen.

Der Verlag bietet seinen Mitarbeitern darüber hinaus ein breites Spektrum an Fortbildungsangeboten, das ich gerne annahm.